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Gegen Haarausfall!

Was hilft denn nun wiklich gegen Haarausfall?

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Gibt es wirklich Mittel, die helfen? Oder ist alles nur Schall, Rauch und Fake? Tatsächlich gibt es zahlreiche Produkte auf dem Markt, die eine sehr gute Wirkung versprechen. Viele Menschen, die unter diesem Problem leiden, benutzen tagtäglich Mittel gegen Haarausfall. Die einen möchten einfach nur den Haarausfall stoppen und die anderen versprechen sich sogar, neue Haare wachsen zu lassen. Doch welche Mittel taugen wirklich etwas und welche sind das Geld nicht wert?

Einige von uns kennen das Gefühl, wenn sie sich morgens durch das Haar fahren und danach einen Blick auf ihre Finger werfen. Plötzlich stellen sie fest: „Ich habe ja mehr Haare in der Hand als auf dem Kopf!“. Das stimmt natürlich nur in seltenen Fällen, aber ein unzufriedenes und mulmiges Gefühl bleibt trotzdem. Viele greifen dann zu verschiedenen Haarprodukten oder lassen eine schmerzhafte Haartransplantation über sich ergehen. Nicht selten kommt es jedoch vor, dass man am Ende der Therapie vor dem Spiegel steht und sich fragt: ,,Wo ist denn nun die versprochene Haarpracht?!?“. Im Internet findet man Vieles zum Thema „Haarausfall“ , aber dennoch bleiben die meisten verunsichert. Dieser Artikel distanziert sich von Mythen und Legenden und liefert stattdessen klare Antworten, die ausschließlich auf Studien und Fakten basieren.

 

 

Welche Arten von Haarausfall sind die häufigsten?

Erblich bedingter Haarausfall (androgenetische Alopezia): Das ist die häufigste Art des Haarausfalls. Sie betrifft knapp 87 Prozent aller Männer über 21 Jahren. Verantwortlich für erblich bedingten Haarausfall ist das Enzym 5-alpha-Reduktase. Dieses Enzym verwandelt das Testosteron in das sogenannte DHT (Dihydrotestosteron). Unsere Haarwurzeln wiederum mögen es nicht, wenn zu viel DHT produziert wird im Körper. Forschungen zeigen auch, dass einige Menschen ganz besonders empfindlich auf dieses Hormon reagieren. Diese Form des Haarverlusts betrifft aber nicht nur die Männer, sondern auch einige Frauen.

Diffuser Haarausfall (diffuse Alopecia): Bei der diffusen Alopecia schreitet der Haarausfall gleichmäßig voran – und zwar auf dem gesamten Kopf. Mit der Zeit wird das Haar immer dünner und lichter, weil es kraftloser und empfindlicher ist.

Kreisrunder Haarausfall (Alopecia areata): Diese Erkrankung ist wie eine Art “gemeines Überraschungsei“. Denn bei diesem Haarausfalltyp handelt es sich meist um kleine und kahle Stellen,
die überall auf der Kopfhaut auftreten können – nur weiß man leider nie wo genau. Betroffen sind nicht nur Erwachsene, sondern oft auch Kinder. In Deutschland leiden etwa 1,4 Millionen an dieser Erkrankung.

 

Welche häufigen Ursachen hat Haarausfall?

Immunsystem ist gestört oder geschwächt: Eine Autoimmunerkrankung oder Autoimmunreaktion liegt vor. Sie ist beispielsweise verantwortlich für den kreisrunden Haarausfall.

Entzündung der Kopfhaut: Allergien, Bakterien, Pilzerkrankungen, Neurodermitis oder auch Hitze können für eine Kopfhautentzündung verantwortlich sein. Zum Beispiel, wenn Sie Ihre Haare mit zu heißer Luft föhnen, dann kann das zu kleinen Rissen auf Ihrer Kopfhaut führen. Dadurch steigt wiederum das Risiko für Entzündungen.

Stress: Körperlicher oder geistiger Stress ist eine häufige Ursache für Haarausfall.

Medikamente: Wirkstoffe gegen Blutgerinnung ( Antikoagulantien), Lipidsenker (Atorvastatin, Fluvastatin),  Thyreostatika (Iodisationshemmstoffe), Psychopharmaka, Hormone und Hormonblocker (Testosteron, DHEA)

Vitamin- und Mineralmangel: vor allem Magnesiummangel, Kalziummangel, Selenmangel, Zinkmangel oder auch Jodmangel  

Welche Auswirkungen kann Haarausfall auf das allgemeine Wohlbefinden haben?

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Neben der Erkrankung selbst, löst der Verlust der geliebten Haare oft negative Gedanken und Emotionen aus. In einer bekannten Studie des British Journal wurden Männer und Frauen mit Haarausfall nach Ihrem Wohlbefinden befragt. Ein Großteil der Befragten gab an, emotional sehr stark unter dem Haarausfall zu leiden. Eine weitere Studie aus Deutschland zeigt, dass Männer mit vollem Haar als zielstrebiger, erfolgreicher und attraktiver angesehen werden. Hierzu wurden 240 Personen befragt, denen zufällig ausgewählte Fotos von Passanten gezeigt wurden.  Das Gleiche gilt übrigens auch für Frauen. PdD. Anthony Synott, Professor für Soziologie und Anthropologie, hat in einer interessanten Studie Folgendes herausgefunden:

  • Langes Haar = uneingeschränkte Sexualität
  • Kurzes, teilrasiertes oder eng zusammengebundenes Haar = eingeschränkte Sexualität
  • Glatt rasiertes Haar = Zölibat (sexuell inaktiv)

Daraus können wir also schließen, dass das Haar in vielen Gesellschaftsformen ein Symbol für Vitalität, Schönheit, Erfolg und Jugend ist.

 

Wie kann man Haarausfall behandeln? 

Was kann man also gegen Haarausfall tun? Ist es möglich, den Haarverlust zu stoppen oder sogar neue Haare wachsen zu lassen? Ja, es gibt tatsächlich Mittel und Wege den Haarausfall zu bekämpfen. Allerdings muss man sich dabei immer die folgende Frage stellen: ,,Welchen Preis bin ich bereit zu bezahlen?“. Und damit ist nicht nur der finanzielle Aspekt gemeint, sondern auch der gesundheitliche. 

#1 Medikamente bei Haarverlust

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Die erste Möglichkeit ist es zu versuchen, den Haarausfall medikamentös zu behandeln. Allerdings ist die Auswahl sehr überschaubar, da es nicht viele Medikamente gibt, die wirklich helfen können. Hier sind die aktuellen Medikamente gegen Haarausfall (Stand 2019):

  • Finasterid (Propecia): Dieser Wirkstoff ist ein sogenannter 5-Alpha-Reduktasehemmer. Wie wir bereits kennengelernt haben, blockiert dieser Stoff die Umwandlung von Testosteron in DHT. Medizinisch wird es eingesetzt, um eine Prostatavergrößerung zu reduzieren. Ursprünglich ist Finasterid also kein Mittel gegen Haarausfall.

Vorteile: Finasterid kann den Haarverlust stoppen Nachteile: Nur bei der Hälfte aller Fälle wachsen neue Haare. Darüber hinaus kann Finasterid viele Nebenwirkungen             haben. Unter anderem verminderte Libido, Erektionsprobleme, Hodenschmerzen, Vergrößerung der Brust,           Unfruchtbarkeit, Depressionen und Selbstmordgedanken.

  • Dutasterid (Avodart): Hat so ziemlich die gleiche Wirkung wie Finasterid. Laut Recherche, sollt Dutasterid einen stärkeren Effekt haben.

ACHTUNG:  Laut einer aktuellen Studie der School of Medicine in Chicago hatten einige Männer, nach dem absetzten von Finasterid oder Dutasterid, bis zu dreieinhalb Jahre lang Probleme mit der Impotenz!

  • Minoxidil: Bei diesem Wirkstoff handelt es sich ursprünglich um ein Antihypertonikum (Blutdrucksenkendes Arzneimittel)

Vorteil: Kann den Haarausfall hemmen und in einigen Fällen auch neues Haarwachstum fördern. Nachteil: Zu Beginn der Behandlung kann Minoxidil zu einem stärkeren Haarausfall führen. Wie bei vielen anderen chemischen Stoffen, kann auch dieser Wirkstoff Nebenwirkungen hervorrufen. Dazu zählen Übelkeit, Magen-Darm-Beschwerden, Hautentzündung, Herzrasen, Schwindel und einige mehr. Außerdem darf Minoxidil in bestimmten Fällen nicht eingenommen werden, beispielsweise bei Herzklappenfehler, Tumoren, leichtem Bluthochdruck und bei Herzinfarktpatienten.

Fazit: Der Vorteil einer medikamentösen Behandlung ist es, dass man den Haarausfall bis zu einem gewissen Punkt stoppen kann. Der Nachteil ist es, dass alle diese Medikamente viele Nebenwirkungen haben können, die das eigene Körpersystem aus dem Gleichgewicht bringen.

 

#2 Haartransplantation

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Neben der medikamentösen Behandlung von Haarausfall, besteht noch die Möglichkeit einer Haartransplantation. Folgende Techniken gibt es:

  • FUT-Technik: Bei der FUT-Technik schneidet der Arzt mit Hilfe eines Skalpells einen längeren Hautstreifen heraus, der nicht vom Haarausfall betroffen ist. Hierbei handelt es sich meist um den Hinterkopf. Anschließend werden die kleinen Haarwurzeln herausgeschnitten und für die Verpflanzung vorbereitet.

Achtung: Bei dieser Methode bleibt eine sichtbare Narbe am Hinterkopf zurück!

  • FUE-Technik: Bei der FUE-Technik entfällt der Schritt mit dem Herausschneiden des Hautstreifens. Stattdessen werden die Haarwurzelgruppen mittels Hohlnadel direkt aus der Kopfhaut entnommen.

Auch bei dieser Methode bleiben Narben zurück auf der Kopfhaut, wenn auch kleiner als bei der FUT-Technik.

Fazit: Der Vorteil einer Haartransplantation ist, dass man ein schnelleres sichtbares Ergebnis bekommt. Der Nachteil ist zum einen die Narbenbildung und anschließende Schmerzen. Zum anderen ist da noch der hohe Kostenfaktor, denn eine derartige OP kann ziemlich teuer werden. Mit bis zu 8.000 Euro und mehr muss man in der Regel rechnen. Hinzu kommt noch, dass man einen Teil der neuen Haare auch wieder verlieren kann. Kliniken für Haartransplantationen gibt es inzwischen genug, genauso wie billige Angebote aus dem Ausland. Genau diese Angebote sollte man jedoch immer ganz genau prüfen und nur mit Vorsicht genießen – insbesondere wenn es um den eigenen Körper geht.

 

#3 Natürliche Mittel gegen Haarausfall

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Schaut man sich das Nutzen-Risiko-Verhältnis der oben genannten Methoden gegen Haarausfall an, steht man ganz schnell vor der alles entscheidenden Frage: Welche Risiken bin ich bereit einzugehen, im Kampf gegen die Natur? Kann ich es mir wirklich leisten, einen vielleicht viel wichtigeren Teil meiner Gesundheit zu verlieren für ein paar neue Haare? Mit dieser Frage sind Sie nicht allein.
Glücklicherweise hat uns die liebe Mutter Natur auch mit ganz anderen Heilmitteln und Lösungen beschenkt. Tatsächlich ist es möglich, auf natürliche Art und Weise gegen den Haarausfall vorzugehen. Diese Mittel können nachweislich helfen:

  • Brennnessel: Die meisten von uns kennen die Brennnessel noch aus der Kindheit. Und zwar als genau die Pflanze, die für ein ziemliches Jucken und Brennen auf Armen und Beinen sorgt, wenn man ihr zu nahe kommt. Was viele jedoch nicht wissen ist, dass die Brennnessel auch ein altbewährtes Heilmittel ist. Sie kann bei der Behandlung von Haarausfall ein sehr mächtiger Begleiter sein, denn durch Ihre Wirkstoffe fördert sie die Durchblutung der Kopfhaut und beliefert die Zellen mit vielen wichtigen Nährstoffen. Diese Stoffe wiederum sind enorm wichtig für ein schönes und gesundes Haar.

Einige der vielen Inhaltsstoffe der Brennesselwurzel sind Vitamin C, Vitamin D, Vitamin E sowie viele B-Vitamine. Genau diese Kombination fördert nicht nur das Haarwachstum, sondern kann auch den weiteren Haarausfall verhindern.

  • Zinnkraut: Bei Zinnkraut handelt es sich um eine Jahrtausende alte Heilpflanze aus der Familie der Schachtelhalmgewächse. Unter anderem wurde sie von vielen Heilern und Schamanen als Medizin und somit zur Krankheitsbekämpfung eingesetzt.Das Besondere an Zinnkraut ist, dass es sehr reich an dem Mineral Silizium ist. Dieses Mineral kann nicht nur Knochen und Nägel stärken, sondern auch unsere Haare. Weiterhin enthält Zinnkraut das lebenswichtige und leider oft vernachlässigte Selen. Dabei handelt es sich um ein Spurenelement, das eine essenzielle Rolle im Organismus spielt und an vielen Vorgängen in unserem Körper beteiligt ist. Unter anderem hilft Selen dabei, Jod zu verarbeiten, wodurch das Haarwachstum reguliert und angeregt wird.

Hinzu kommen noch viele andere Inhaltsstoffe wie Kalium, Saponine und Flavonoide. Auch sie unterstützen unser Immunsystem und können uns sogar vor schädlichen Stoffen und Krankheiten schützen. Untersuchungen durch das medizinische Zentrum der Universität in Maryland haben gezeigt, dass die Mikroelemente und Vitamine dieser Pflanze die Haare gesünder machen und von innen heraus festigen.

  • L-Zystein: Ist eine bedingt essentielle Aminosäure. Aminosäuren wiederum sind die Bausteine der Proteine, aus denen praktisch unser gesamter Körper besteht. L-Zystein ist “bedingt essentiell, weil zwar es von unserem Körper hergestellt werden kann, jedoch nur sehr kleinen Mengen. Von sehr großer Bedeutung für unser Haar ist diese Aminosäure deswegen, weil sie ein Hauptbaustein des Proteins „Keratin“ ist. Keratin bildet die Struktur von Haut, Nägeln und Haaren, wodurch das Haar robust und strapazierfähig bleibt. Ohne genügend L-Zystein werden unsere Haare geschwächt und neigen zum Brechen.

Insgesamt zwei Studien haben gezeigt, dass bei ansonsten gesunden Frauen, die an übermäßigem Haarausfall leiden, die Zugfestigkeit der Haare sowie dar Haarwuchs durch L-Zystein verbessert wurde. Außerdem stellten die Forscher fest, dass bei allgemein diffusem Haarausfall eine deutliche Verbesserung eingetreten ist .

Fazit

Natürliche Mittel gegen den Haarausfall zeigen, dass es auch ohne Chemie und Schmerzen geht. Leider haben viele Ärzte entweder nicht genügend Fachwissen auf diesem Gebiet oder sie neigen eher dazu, Medikamente zu verschreiben oder nicht ungefährliche Operationen durchzuführen.
Wenn Sie sich das mühsame Dosieren und Einkaufen dieser gesunden und effektiven Mittel sparen möchten, dann wird Sie womöglich das Produkt Profolan (für Männer) und Locerin (für Frauen) sehr interessieren.

Denn bei beiden Produkten handelt es sich um sehr vielversprechende Nahrungsergänzungsmittel. Sie enthalten nicht nur alle bereits genannten natürlichen Inhaltsstoffe, sondern liefern noch zusätzliche Vitamine und Stoffe, die sich äußerst wirksam gegen den Haarausfall zeigen.
Laut Hersteller reichen bereits 2 Kapseln am Tag, damit Sie den Haarausfall endlich aktiv bekämpfen können. Der große Vorteil: Nebenwirkungen, die durch die Einnahme von Medikamenten entstehen oder teure Haartransplantationen, müssen Sie nicht mehr über sich ergehen lassen. Somit gehen Sie das Risiko nicht ein, einen anderen wichtigen Teil Ihrer Gesundheit zu verlieren.

PS:  Haarausfall ist fortschreitend. Das bedeutet: Solange Sie nicht aktiv werden und etwas tun gegen Ihren Haarverlust, werden Sie leider auch weiterhin immer mehr Haare verlieren – und zwar täglich!

>>Hier nochmal die Links<<

Profolan (Männer)

Locerin (Frauen)